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Augenlasern

Femtolaser

Zu Beginn der Operation wird ein ein Fixationsring auf das Auge gesetzt. Darauf wird ein Kontaktglas platziert, über welches die Laserstrahlen computergesteuert in einer vorberechneten Tiefe der Hornhaut fokussiert werden.

Die Hornhautlamelle entsteht, indem viele tausend Laserpulse in einer Ebene aneinander gereiht werden.

Über das Operationsmikroskop und einen Monitor kann der Operateur den Fortschritt des Laserschnittes exakt mitverfolgen.

Ist die vordere Hornhautlamelle komplett präpariert, wird der Fixationsring entfernt und der Hornhautdeckel mit einem feinen Instrument aufgeklappt.

Präzision

Durch die höhere Präzision des Lasers werden schnittbedingte Komplikationen eliminiert. Die Femto-LASIK erhöht somit die Sicherheit für den Patienten.
Bei der herkömmlichen LASIK ist das Risiko einer Schnittkomplikation mit dem modernen "Mini-Hobel" bereits sehr gering. Durch den Einsatz eines Lasers anstelle eines Hobel-Messers kann das Risiko eines Schnittfehlers vermieden werden. Zudem sind Infektionen nach einem Laserschnitt nahezu ausgeschlossen, da keine Keime eingeschleppt werden können. Eine Epitheleinwachsung wird praktisch nicht mehr beobachtet.

Vorteile

Mit dem Femtosekundenlaser werden homogene, gleichmäßig dicke Hornhautlamellen mit exakt reproduzierbarem Durchmesser erzeugt. Bei Mikrokeratomen sind Schwankungen der Lamellendicke von 50 µm die Regel – der Laserschnitt mit dem Femtosekundenlaser hingegen erzeugt eine völlig homogene Lamelle mit einer Toleranz von lediglich 2 µm.

FemtoLaser

Welenfront

Aberrometer



Das Aberrometer ist ein Diagnosegerät zur exakten Bestimmung der objektiven und quantitativen Abbildungsfehler des menschlichen Auges. Die Wellenfront-LASIK (engl. wavefront) bzw. aberrometrie-gesteuerte LASIK basiert auf den Ergebnissen, die das Aberrometer ermittelt.

Lasik

Die Lasik wird seit ca. 1993 angewandt und ist ein wissenschaftlich anerkanntes Verfahren zur Korrektur der Kurzsichtigkeit bis ca. -10,0 dptr. und des Astigmatismus bis ca. 3,0 dptr.. Die Behandlung der Übersichtigkeit bis maximal +5,0 dptr. ist möglich. Bei der Lasik wird zunächst durch einen computergesteuerten "Hobel" ein ca. 0,16 mm dickes Scheibchen der Hornhaut fast vollständig abgetrennt und wie ein Deckel nach oben geklappt. Danach wird mit dem Excimer-Laser je nach Höhe der bestehenden Fehlsichtigkeit das Innere der Hornhaut geschliffen. Anschließend wird das Hornhautscheibchen wieder in die alte Position zurückgeklappt und angedrückt. Es saugt sich dann von selbst fest und muß daher nicht angenäht werden.