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Vor der Operation

Vor der Operation

Vor der Operation findet eine ärztliche Untersuchung statt. Ein Computer errechnet aus der Fehlsichtigkeit des Auges den Grad der individuell notwendigen Abtragung.
Wer Kontaktlinsen trägt, muss auf diese vor der Untersuchung ein bis zwei Wochen verzichten, damit die individuelle Fehlsichtigkeit („Brechungsfehler“) genau bestimmt werden kann.

Lassen Sie sich anschließend Ihre persönlichen Unterlagen („Aufklärungsbogen“) aushändigen und wägen Sie in aller Ruhe das Für und Wider einer Operation ab. Beinahe ebenso wichtig wie die Erfahrung des Operateurs ist der technische Fortschritt am Operationsgerät: Das „Eyetracking-System“ beispielsweise gleicht während des Laserns unbewusste Augenbewegungen in Sekundenbruchteilen aus.

Wellenfront

Die Wellenfrontbehandlung ist dazu geeignet, das Sehen unter ungünstigen Lichtverhältnissen (wie zum Beispiel nachts) zu verbessern, wenn neben der Kurz- und Weitsichtigkeit Sehfehler vorliegen, die mit Brillen oder Kontaktlinsen nicht korrigiert werden können. Meistens wissen die Patienten nichts davon, wenn diese Fehler vorliegen. Die Korrektur der optischen Fehler oder die Abweichung von der Idealoberfläche, die optische Aberration, kann die Sehschärfe auf über 100% verbessern.

Auch werden Nachtsehen und Kontrastsehen verbessert. Um die optische Aberrationen darzustellen, wird die Wellenfront verwendet. Parallele Strahlen, die von der Netzhaut reflektiert werden, werden mit einer Idealreflektion auf einem Computerchip verglichen

Durch die Anwendung der aberrometrischen Lasik (wellenfront geführte Lasik) ist es in den letzten Jahren gelungen, die bereits sehr guten Ergebnisse nach der konventionellen Lasik - Behandlung auf ein noch höheres Niveau zu bringen.